User CD Reviews

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    • Original geschrieben von SEBASTARD

      Hey Hasska nur Mut zur Lücke. Coole Reviews auch wenn´s GAR nicht meine Mucke ist :)



      Kannst ja mal gerne schauen, VOMITORY udn BELPHEGOR lümmeln da auch noch rum ;)
      "So seize every night,
      Every waking hour: breathe every moment,
      This is our last will and testament.
      A stand of defiance!

      I will not go down with the white flag!"
    • So, Herrschaften!
      Wie vor kurzem versprochen gibts nun auch mal ne Rezi von mir, da ich generell ja auch wieder mehr davon hier im Forum gewünscht hatte.

      Aus aktuellem Anlass geht es heute um UNION OF SLEEP aus Hagen, die am 14.10.09 auf ihrer "Vinyl-Release-Tour" zu Gast im Mannheimer JUZ waren. Ohne Bühne und vor ca. 15 Zuhörern im kleinen Vorraum haben sie mich dort mit einem sehr engagierten und stimmungsvollen Gig überzeugt! So sehr, dass ich mir anschließend gleich die brandneue unbetitelte LP (natürlich gibts auch nix anderes!) eingekauft, und um diese soll es jetzt auch gehen:



      Die Musik würde ich als Heavy Stoner Rock mit kraftvollem "dreckigem" Gesang beschreiben, der im dazu passenden rohen Sound perfekt zur Geltung gebracht wird. Düstere doomige Low-Tempo-Parts wechseln sich mit treibenden Riffs mit einer gehörigen Rock´n Roll-Attitüde ab, verfeinert durch das ein oder andere dezente Gitarrenlead bzw. -solo.

      Seite A:
      Dogs
      All Purity
      Mount O
      Hell Unfolds

      Seite B (ursprünglich als DEMO 2008 veröffentlicht):
      Let´s kill
      Self funeral
      Children of the earth
      P.N.H

      Zu den einzelnen Songs:
      "Dogs" kommt im LOW Tempo als sehr stimmungsvoller Opener mit daher, der schon mal ordentlich Spannung aufbaut.
      Bei "All Purity" gehts dann aber direkt zur Sache, der Song ist geprägt vom treibenden Gitarrenriff.
      Im anschließenden "Mount O" wird wieder Tempo rausgenommen, spätestens hier fallen mir Parallelen zu KYUSS ein, allerdings mit wesentlich mehr Rotz in der Stimme!
      "Hell Unfolds" ist für mich der eigentliche Hit auf der Platte, was wohl am verhältnismäßig melodiösen Gesang über den wiederum nach vorn treibenden Gitarren liegt - hat absolutes Ohrwurmpotential!
      "Let´s kill" knüpft musikalisch direkt an "Hell Unfolds" an, wobei Sänger T. Hünig, wie generell auf den etwas älteren Songs der B-Seite, erfrischenderweise eine höhere Tonlage anschlägt.
      "Self Funeral" lässt sich vom groovigen Drumming leiten, mitnicken an dieser Stelle ist absolut unvermeidbar! Auch hier begeistert mich außerdem wieder der sehr melodische Gesang.
      Fast schon tanzbaren Stoner Rock gibt es bei "Children of the Earth", der gesanglich im Refrain sogar an die Eagles of Death Metal erinnert.
      Und spätestens bei Gesang und Riffing von "P.N.H." werden Kyuss-Fans endgültig vor Freude jauchzen oder zumindest kräftig mitmoshen!

      Cover und Lyrics unterstreichen im Übrigen die dunkle Stimmung und runden das Gesamtwerk auf gelungene Weise ab.

      Auf eine objektive Bewertung in Zahlen verzichte ich an dieser Stelle, nur so viel - die Platte trifft genau meinen Nerv, ich empfehle UNBEDINGTES ANTESTEN!!!

      Lineup:
      J. Aschemeier - Gitarre
      T. Hünig - Gesang
      C. Frobel - Bass
      R. Rinaldi - Gitarre
      R. Musialik - Schlagzeug

      Recorded/Mixed: Filthy Grass Chambers 2008/2009

      Label: "Per Koro Records"

      Hörproben/Infos: www.myspace.com/unionofsleep
    • DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT - SALDORIAN SPELL

      Genre : Black Metal
      Label : War Anthem Records
      Format : CD
      Veröffentlichung : 20.11.2009
      Spielzeit : 41:21 Min
      Website : www.slaughtercult.de
      Myspace : www.myspace.com/dnsofficial

      Line Up:
      Onielar : Vocals,Git
      Velnias : Bass
      Horrn : Drums

      01.Saldorian Spell 06:49
      02.Beneath the Moon Scars Above 04:17
      03.Kataklsysmic Bretherens 04:12
      04.The Descent to the Last Circle 03:46
      05.Glance at the Horizon 04:22
      06.Dispatching the Curse of Uncreation 05:33
      07.Suitor of Death 05:46
      08.The Saturnine Chapel 06:18




      Zuerst mal eine kleine Anmerkung für die , denen Darkened Nocturn Slaughtercult kein Begriff ist , es ist bei vielen Black Metal Bands so , entweder man liebt sie oder man hasst sie . So ist es bei DNS ebenfalls , die Einen vergöttern die Truppe und die Anderen finden sie einfach nur lächerlich . Zum Album , "Saldorian Spell" ist mittlerweile der vierte Langspieler in der DNS Reihe . Auch dieses Mal wieder beweist Onielar dass Frauen auch im extremen Black Metal , ihren männlichen Kollegen in nichts nachsteht . Erfolgreich verteidigt sie diese Stellung nun schon seit 1997 .
      Das Album beginnt mit dem für ihn namensgeben Titel "Saldorian Spell" der sich wie auch bei den lezten beiden Platten "Hora Nocturna" und "Nocturnal March" aus einem Teil Intro und einem Teil normalen Track zusammensetzt , bei "Saldorian Spell" geht er allerdings weniger explosiv über als bei den zwei letzten Vorgängern . Überrascht hat mich beim ersten Hören die Soundqualität die im gegensatz zu den anderen Alben etwas weicher und nicht so sehr schneident ist , dadurch geht aber trotzdem in keinem Fall etwas an Intensität oder Agression verloren . "Beneath the Moon Scars Above" geht hochexplosiv weiter , so wie man das in DNS Manier gewohnt ist . Das ganze Album macht auf mich , durch technische Verfeinerungen im Spielablauf einen abwechslungsreicheren und interessanteren Eindruck , der das Teil für mich seit dem letzten Album etwas gereifter klingen lässt , sprich nicht mehr durchgängige Blastbeat Knüppel Parts gefolgt von Atmosphäroschen Teilen . Bei "The Descent to the last Circle" hat mich das Intro und dann das weiterführende ziemlich thrashige Drumming sehr gewundert .
      "Glance at the Horizon" und "Dispatsching the Curse of Uncreation" kommen , wie auch bei den andern Alben vorhanden, als Lückenfüllertracks rüber. Abwechslungsreicher geht es dann mit "Suitor of Death" weiter das aber dann wieder das DNS Klischee mit den Mystik - gefolgt von Knüppel Parts erfüllt , dieses Mal ist es allerdings nicht so sehr eintönig . Gesanglich ist es bei der Platte wieder die , bewährte Mischung aus rohem , grimmigen und blutig agressivem Kreissägen Gesang der DNS unverkennbar macht und mir jedes Mal einen Schauer über den Rücken jagt . Der letzte Track auf dem Werk ist "The Saturnine Chapel", der schön mit einem Double Bass Part reingeht und dann durch einen Blast abgerundet wird , der Titel behält seine hypnotisierende Stimmung bis zum Schluss die noch durch mehrstimmiges Gitarrenspiel untermalt wird , das Lied und somit das Album endet mit einem ruhigen , gesprochenen Part , der dann abprupt versiegt .
      Mich persönlich hat das Album ein klein wenig enttäuscht , da ich durch die 2008 veröffentlichte Compilation "Evoking a Decade " , die die Rerecordete erste MCD " The Pest called Humanity" enthält , einen ebenbürtigen Kracher erhofft habe . Nichtsdestotrotz ist "Salsorian Spell" ein weiteres interessantes Kapitel in der DNS History und Pflichtprogramm für jeden Fan .
      Mein Fazit : Geht ins Ohr ? Ja , Bleibt es drin ? Eher nicht

      06/10

      Gruß Matze

    • Cool cool... Da geht ja was. Kleiner Tipp Matze: Satzzeichen immer direkt nach dem Wort und dann ein Leerzeichen. Is so die Norm... ;)

      Ansonsten: Wirklich Mühe gegebene. Sehr schön. Weiter so.... Aber du hast die Bewertung (im 10er System) vergessen)


      Was zur Band (und deinem Rezessionsanganf): Stimmt nicht ganz, ich finde die Musik auch ganz ok und hörenswert. Aber alles andere um die Band herum is halt echt.... nunja.... peinlich.....
      You think you know what real hatred is?
      You dont know what I think about you...
    • Danke :) Ok das mit den Satzzeichen wird das nächste Mal gemacht , da hab ich jetzt net so drauf geachtet

      Ich würd sagen 06/10

      Naja gut, das ist aber echt zum GRoßteil so, dass es sich meistens in zwei Parteien teilt........Und ja der Rest ist schon megapeinlich, aber seit ich die mal live gesehen hab, komm ich net mehr los von denen.


    • PAIN OF SALVATION - Linoleum EP

      Genre: Progressive Metal/Rock
      Spielzeit: 29:38 min
      Label: Inside Out
      Veröffentlichung: Nov 2009
      http://www.myspace.com/painofsalvation

      Heute ein Review über den neuesten Output einer meiner absoluten Lieblingsbands! Die Schweden hab ich vor ca. 8 Jahren mal als Vorband von Dream Theater gesehen und fand sie auf Anhieb interessant - bis ich sie gut fand hat es dann noch eine Weile gedauert, spätestens seit dem letzten Longplayer "Scarsick" (2007) und einem unfassbar guten Gig im Colossaal in Ascheberch liebe ich sie!!!

      In letzter Zeit lief es nicht gerade rund im Hause PoS, Schlagzeuger und Gründungsmitglied Johann Langell hat die Band nach "Scarsick" verlassen auch die Bassistenstelle ist zum wiederholten mal vakant - auf "Linoleum" hat wie schon auf "Scarsick" Bandseele Daniel Gildenlöw auch den Bass übernommen - und schließlich hat die Insolvenz von SPV den Veröffentlichungstermin von "Linoleum" noch zusätzlich hinausgezögert.

      Nach dem viele Fans verstörenden "Scarsick" , auf dem sämtliche musikalischen Grenzen (im positiven Sinne) missachtet wurden, war es absolut spannend, in welche Richtung sich die aktuellen PoS entwickeln würden. Und soviel sei gesagt - ich bin mir nach mehrmaligem Hören nicht sicher, ob "Linoleum" nun eine konsequente experimentelle Weiterentwicklung oder eher eine Rückorientierung an alte Werke wie "Perfect Element" oder "Remedy Lane" darstellt. Von beidem ein bisschen...

      Der Opener und Titeltrack "Linoleum" hat zunächst einen gehörigen Alternativ Rock-Einschlag, allerdings auf gewohnt hohem musikalischen Niveau und incl. der PoS-typischen Rhythmusverschiebungen, die auch Neu-Drummer Leo Margaritis drauf hat. Dazu kommt ein absoluter Ohrwurmrefrain, der das Stück schon mal zum Oberhit macht! Schon hier auffällig - der sehr rohe, natürliche und alles andere als glatt gebügelte Sound. Die Gitarre klingt fast schon matschig, aber im Gesamtkontext sehr fett!!! Hier und auch in den anderen Songs ist außerdem der perfekte, teilweise mehrstimmige Gesang auffällig, den die Band ja auch live teilweise vier- oder fünfstimmig unter Beweis stellen.
      "Mortar Grind" wechselt zwischen einer langsamen, ruihigen Strophe und einem bombastischen Refrain, in dem der normalerweise glockengleiche Gesang von Songwriter, Gitarrist und Sänger Daniel Gildenlöw seine ganze Spannbreite zeigt und gegen Ende fast zu bersten droht! Gänsehaut angesagt!!! Margaritis trommelt sich stellenweise einen Wolf, treibt den Rest der Band etwas geradliniger als früher Langell an, dafür aber mit sehr flinkem und facettenreichem Drumming!
      "If you wait" lässt etwas verschnaufen, ist getragen von sehr sphärischen Keyboard- und ruhigen Gitarrensounds sowie dem sehr dramatischen Gesang Gildenlöws. Kein besonders aufregender Song, aber nach 2:50 min auch wieder schnell vorbei.
      Auch "Gone" beginnt sehr ruhig, nimmt aber in der Bridge ordentlich an Härte auf und gipfelt wiederum in einem perfekten Refrain, der mir persönlichen einen Schauer über den Rücken laufen lässt! Mit seinen knapp 8 min ist "Gone" mit Abstand der längste Song auf der EP, wird durch seine Vielschichtigkeit aber nie langweilig und endet mit einem absoluten Kopfnick-Bombast-Endthema!
      Tja, und dann ist die Suppe fast schon wieder gelöffelt - Track 5 beinhaltet einen zweieinhalb-minütigen PoS-Humor-typischen Diskurs der Jungs, was sich wohl als Bonus Track eignen würde, da die Plattenfirma wohl einen will, Ausschnitt: "What about hair? Human hair! ...We put our hair in the CDs! You can´t copy hair!" Letztendlich wird dieser Plan aber doch auf den nächsten Longplayer verschoben und für die EP zunächst "Yellow Raven" von den Scorpions gecovert. Schöner Song, wie alles andere hervorragend gespielt, ansonsten aber nicht weiter spektakulär, wenn man mal vom extrovertierten Drumming an gewissen Stellen absieht. Rundet die Scheibe aber perfekt ab.

      Alles in Allem liebe ich die EP jetzt schon wieder und bin nach jedem Durchlauf enttäuscht, dass es so schnell wieder vorbei war. Macht hin mit dem neuen Album!!!

      Bewertung: 09/10

    • Alcest-Souvenirs d'un autre monde (Album)

      Genre:Shoegaze/Post Black Metal
      Spielzeit:41:23
      Label:Prophecy Productions
      Veröffentlichung:2007
      htttp://www.myspace.com/alcestmusic

      So,Freunde der seichteren Musik. Seit längerem wollte ich zu diesem Album ein Review verfassen,da es eines meiner meistgehörten Platten ist.

      Wer Alcest nur vor 2007 kannte,erinnert sich nun wohl an eine depressive Schwarzmetallkapelle(bzw.ein Mann projekt) mit absurdester Soundqualität. Doch Neiges aktueller Langspieler weißt weit davon ab. Statt einem genmutierten Vogel,der sich seinem Ende zuneigt, und Drums,die eher Mülltonnen als hölzernen Klangkörpern ähneln,gibt es nun schönen Shoegaze/PostRockBlackMetal auf die Lauscher.
      Vorallem fällt Neiges Gesang ins Klangbild,der eher verträumt und zart,anstatt räudig und verzweifelt klingt.

      im ersten Stück "Printemps Emeraude" wird man von einer schön gefrickelten ,melodiösen Shoegazegitarrenwand erwartet,das nach geraumer Zeit von diversen beruhigenden Stimmen begleitet wird. Nachdem der Song etwas an Energie verliert,bestimmen Akustikklampfe und Kinderstimmen das Bild,bis Neige mit seinem zwarten Stimmchen einsetzt.
      Im weiteren Verlauf wechseln sich Akustik und E-Giddar ab.
      Schon hier wird klar,dass es sich nicht um eine Platte handelt,die man einfach mal so zum Autofahren reinschmeißt,sondern eher um angenehme Zweisamkeit zu genießen,oder ein gutes Buch+Glas Rotwein.
      Weiter geht es mit dem Titelstück,"Souvenirs d'un autre monde",das mit einem herrlichen Gitarrenintermezzo beginnt.Das ganze auf eine nostalgische Art,die einen für gewisse Momente ein paar Jahre zurück zu Erinnerungen,an ein Leben ohne Sorgen setzt,ohne dabei depressiv zu wirken,sondern eher zufriedenstellend melancholisch.
      "Les Iris" dagegen,ist wohl einer der Songs,die man sich bei einem herbstlichen Regenspaziergang aufs Ohr wünscht. In diesem Song geht es zum ersten mal etwas wilder zu. Schöne weinende Gitarren und Uffta-Uffta prägen für kurze Zeit das Klangbild,bis es in Doublebass und nostalgisches Riffing übergeht.Gegen Ende bekommt man wieder einen Akoustikpart gefolgt von einem nachdenklichen Riff geboten,das von Neiges tranceartigen Organ unterstützt wird.
      Das darauffolgende "Ciel ellerant" punktet durch Lagerfeuergitarre und unbeschwertheit.
      Der schwächste Titel des ALbums ist meiner Meinung nach "Sur lautre rive j'attendrai". Er ist geprägt von dissonanter Gitarre,was ich eigentlich mag,dochin diesem Genre etwas fehl am platz ist. Auf diesem Song ist außerdem Audrey von Amesoeurs zu hören.
      Zum Abchluss wartet "Tir Nan og",ein phantasiegeladenes Akoustikstück,das eher nach Traumwelt,als nach Metal klingt.Doch das verleiht diesem Stück seinen positiven Wiedererkennungswert. Neige scheut auch nicht davor,in besagtem Stück Flöte,Tambourin und Klavier einzusetzten.

      Fazit:Ein sehr gelungenes Album,das außergewöhnlich klingt,und dabei mitten ins Herz und Kindheitserinnerungen trifft.Wohl eher geeignet zum intensiven Hören,als zum dahinschroten,und für letzteres auch definitv zu Schade.

      Für ein Album außerhalb des metallischen Bereichs:9,5/10(**)
    • Suicidal Angels – Sanctify The Darkness (2009)
      Genre: Thrash Metal
      Label: Nuclear Blast
      Veröffentlichung: 2009
      Spielzeit: 38:16
      http://www.myspace.com/suicidalangels





      Nachdem in diesem Thread schon viele (gute) Rezessionen erschienen sind, muss auch ich jetzt meinen Senf dazugeben.
      Ich stelle euch heute eine meiner momentanen Lieblingsplatten vor, nämlich SANCTIFY THE DARKNESS der griechischen SUICIDAL ANGELS.
      Nachdem ich nur Positives gehört hatte, legte ich mir die Scheibe vor einigen Wochen zu und bin bis heute begeistert davon.
      Die ANGELS liefern ein klassisches Thrash-Brett in guter, alter Kuttenträgermanier ab, doch trotzdem klingt ihr Sound keinesfalls nach 08/15-Thrash, sondern hat einen modernen Einschlag, ohne jedoch die Verbindung zum klassischen Thrash Metal zu verlieren.

      Der Opener „Bloodthirsty“ beginnt mit melodischem Intro, nach dem allerdings direkt der Knüppel aus dem Sack geholt wird, the Battle has begun. Anfangs erscheint das weiche Organ von Sänger und Gitarrist Nick Melissourgos leicht gewöhnungsbedürftig. Dies hat sich allerdings schon nach kurzer Zeit (zumindest bei mir) wieder gelegt, da seine Stimme in ungewohnter Weise mit den Instrumenten harmoniert.
      Song numero zwei hört auf den Namen „The Pestilence Of Saints“, eine klassische Thrash-Nummer mit markantem Riffing, das ins Ohr geht.
      Mit „Inquisition“ kommt auch das Midtempo nicht zu kurz, das hier im Wechsel mit schnellen Parts steht. Dadurch wird der Song zu Balsam für die Ohren, sodass man auch großzügig über das nicht ganz perfekte Englisch von Herrn Melissourgos hinwegsieht. ;)
      Mit „Apokathilosis“ auf Position vier wird ein Highlight des Albums rausgehauen. In diesem Song wird das musikalische Können der Vier eindrucksvoll demonstriert. Auch hier sägen sich die Riffs direkt aus den Amps ins Ohr, nicht anders als beim folgenden „…Lies“, dass u.a. schon seinen Platz auf einem Metal Hammer-Sampler fand.
      Führt man sich auch die folgenden Songtitel wie „No More Than Illusion“, „Atheist“ und „Beyond The Laws Of Church“ zu Gemüte, so dürfte klar sein, welches Thema die Texte dominiert.
      Um den Rahmen hier nicht zu sprengen, kann man die restlichen Songs des Albums unter ähnlichen Prädikaten wie schon die oben Beschriebenen zusammenfassen. Kein Wunder, dass das Album so viele positive Rückmeldungen bekommen hat…

      Fazit: SANCTIFY THE DARKNESS ist ein technisch versiertes Thrash-Werk, ein Hybrid aus klassischem Thrash Metal und einem Hauch von Moderne und Innovation. Es ballert sich aus den Boxen direkt ins Ohr, ohne dabei langweilig oder altbacken zu wirken. Allen Kuttenträgern und Fans der gepflegten Knüppel-aus-dem-Sack-Musik sei es empfohlen, SANCTIFY THE DARKNESS anzutesten.

      9/10
      ...Make a final stand and die with a BEER in your hand!
    • Geil hier geht's ja ab. Das freut mich sehr. Weiter so! :bier1:


      Allerdings hätte ich der Suicide Angels eher wohjlwollende 5 Punkte gegeben... Das is nämlich garnix das Scheibchen.... 08/15 Riffs, unfassbar schlechter "Gesang", usw....

      Aber ich war eh schon immer ein Freund von Plus/Minus Reviews. Sollten wir endlich mal einführen hier oder? 8-)

      Aber vielen Dank für dein Review!
      You think you know what real hatred is?
      You dont know what I think about you...